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Bibelorientierte Beiträge


Das Glas Wasser

 Ein kleines Mädchen konnte gerade in der Bibel lesen und fand dort das Wort Jesu: „Und wer einem dieser Geringen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, … es wird ihm nicht unbelohnt bleiben“ (Matthäus 10,42). Daraufhin ging das Mädchen in die Küche, füllte ein Glas mit Wasser und rannte damit auf die Straße, um es jemandem zu geben. Aber dort war n und bot ihm das Glas mit den Worten an: „Trink das Wasser im Namen Jesu!“ Der Manngerade niemand, und so rannte es weiter bis an den Waldrand. Dort traf es einen jungen Mann war total erstaunt über diese ungewöhnliche Anrede. Weil er aber gerade Durst hatte, trank er das Wasser. Das Mädchen eilte mit dem leeren Glas nach Hause und stellte es in der Küche ab.

Es vergingen etliche Jahre. Das kleine Mädchen war inzwischen erwachsen gewor¬den und hatte den Beruf der Krankenschwester erlernt. Eines Tages wird in ihrer Abteilung des Krankenhauses ein Mann eingeliefert, und als erstes packt er seine Bibel aus und legt sie auf den Beistelltisch. Da das nicht alle Tage vorkommt, spricht die Krankenschwester den Mann an, ob er gläubig sei. Nachdem er das bejaht, fragt sie weiter, wie er denn zum Glauben gekommen sei. Der Mann erklärt: „Es war noch in meiner Jugend. Ich sah keinen Sinn in meinem Leben und machte mich auf zum Wald, um mir dort das Leben zu nehmen. Aber am Waldesrand kam ein kleines Mädchen mit einem Glas Wasser auf mich zu und sagte: ‚Trink das im Namen Jesu!‘ Das hat mich dermaßen beeindruckt, dass ich von meinem Vorhaben abließ, mir eine Bibel kaufte und bald danach zum Glauben kam.“ Darauf die Krankenschwes¬ter: „Das kleine Mädchen von damals – das war ich!“

Durch das Umsetzen nur eines einzigen Bibelverses hat das Mädchen eine Seele für den Himmel gewonnen. Wenn Jesus auf der Hochzeit zu Kana Wasser in Wein umgewandelt hat, dann wird er dieses Wasser in jenem Glas in der Ewigkeit in Gold umwandeln. Und das gilt für alle Frucht, die wir in diesem Leben mit Gottes Hilfe er¬wirken, der Herr wird es bei unserer Ankunft im Himmel in Gold umwandeln. Das sind die „Schätze des Himmels“, von der Jesus in der Bergpredigt sprach (Matthäus 6,20).

Nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Den Himmel können wir uns durch nichts verdienen, den hat Jesus uns sehr, sehr teuer am Kreuz erworben.

Im letzten Vers der Reisegeschichte der Königin von Saba zu König Salomo heißt es: „Und der König Salomo gab der Königin von Saba alles, … mehr als die Gastge¬schenke, die sie dem König gebracht hatte“ (2. Chronik 9,12). Was auch immer wir dem Herrn mitbringen, seine Gabe an uns wird alles nur Erdenkliche weit übertref¬fen. An der Ausdrucksweise in Lukas 6,38 spürt man die Unfähigkeit der mensch¬lichen Sprache, den überfließenden Reichtum der Gabe Gottes beschreiben zu kön¬nen: „Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben.“ Ja, unser König Jesus, schenkt uns alles – den ganzen Himmel!

Dr. Werner Gitt