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A. Plass

Die kleine Geschichte einer großen Entscheidung

Paul ist Autor von Beruf, verheiratet und hat zwei Kinder. Wobei eines von diesen Kindern, Dan, gerade in der Teeniephase ist. Paul stellt fest, dass sich sein 'kleiner Junge' langsam von ihm abnabelt. Dan wird erwachsen. Und in gewisser Weise Paul auch. Zwangsweise jedoch und inklusive einer Krise, die es mit der der Pubertät, durch die sein Junge geht, durchaus aufnehmen kann. Als Paul sein Leben hinterfragt, stellt er fest, wie wenig Menschen es gibt, denen er sich tatsächlich zusammen mit seinen Problem anvertrauen kann. Verzweifelt flüchtet er in seine Stammkneipe, wo er sich wöchentlich mit seinem Freund auf ein Bierchen trifft und sich dessen Probleme anhört. Diesmal jedoch ist etwas anders. Diesmal geht es nicht um die Probleme seines Kumpels. Diesmal bricht Paul zusammen. Mit allem Drum und Dran. Eigentlich ein Roman für Väter, hat mich 'Der Grashalm' dennoch berührt. Vielleicht gerade deswegen: Von einem Mann geschrieben, beschreibt er das Innenleben eines Mannes und das Dilemma eines Vaters, der sich dem Erwachsenwerden seiner Kinder hilflos ausgeliefert fühlt und Angst hat, alles zu verlieren, was ihm wirklich etwas bedeutet. Am Ende redet er sogar mit einem Grashalm und eine verblüffende Wende tritt ein. Adrian Plass Fans, auch wenn sie weiblichen Geschlechts sind, werden diesen Roman sowieso lesen. Empfehlen möchte ich ihn deshalb solchen, die Adrian Plass bisher noch nicht kannten: Menschlicher Tiefgang, äußerstes Fingerspitzengefühl in geistlicher Hinsicht und hintergründiger, authentischer Humor machen diese kleine Geschichte, in diesem gerade mal 78 Seiten starken Büchlein, zu einer echten Bereicherung. Für Väter und Söhne vielleicht besonders gut geeignet. (Nina Dulleck, shop-c)

78 Seiten, Fester Einband, Best.-Nr. 661726

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